CDC – oder warum die Amerikaner die Nase vorn haben

Der Pragmatismus der Amerikaner ist der helle Wahnsinn. Das Center for Disease Control and Prevention (CDC; deutsch Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention) hat einen eigenen “Zombie-Bereich” auf Ihrer Website.
Begründung: “If you are generally well equipped to deal with a zombie apocalypse you will be prepared for a hurricane, pandemic, earthquake, or terrorist attack.”

Hätte ich nicht treffender ausdrücken können. Bei einem Ereignis dessen potenzieller Schaden unendlich hoch ist und die Kosten für die Bekämpfung vergleichsweise niedrig macht man mit Vorbereitung nichts falsch. Egal wie unwahrscheinlich das Ereignis selbst ist.

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Einträge in Lexika

Als alter Nostalgiker habe ich mal im Brockhaus von 1994 nachgeschlagen und bin auf folgenden Eintrag gestoßen:

Im Voodoo-Kult eine Schlangengottheit, auch die Kraft, die einen Toten wiederbelebt, oder der wiederbelebte Tote selbst; in Horrorfilmen ein eigentlich Toter, der ein willenloses Werkzeug dessen ist der ihn zum Leben erweckt hat; ferner: absonderlich aussehender Mensch, durch Drogen willenlos gemachter Mensch.

Interessanteweise ist das der Oldschool-Zombie der 60er. Da weiß man auch warum der Brockhaus eingestellt wurde. In Meyers Konversationslexikon von 1889 taucht das Schlagwort noch nicht auf. Da war die Welt wohl noch in Ordnung.

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Zombies als Wahlkampfthema

Hallo… Geht´s noch? Keine der etablierten Parteien berücksichtigt in Ihrem Wahlprogramm die Möglichkeit einer globalen Zombiepandemie. Was ist nur mit unserem Land los. Die reden im Ernst darüber einmal die Woche in der Kantine Gemüse essen zu müssen. Wenn da nicht langsam was passiert gibt es auf absehbare Zeit Fleisch. Menschenfleish.

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Definition: Zombie

Ich bin ja irgendwie sehr deutsch. Während die meisten Leute sich im Wesentlichen darüber Gedanken machen wie Sie im Falle der Zombieapokalypse ihre Haut retten können, interessieren mich andere Themen viel mehr.

Wenn man davon ausgeht, dass es noch ein Form von Gesellschaft gibt, muss deren Funktionieren durch einen normativen Rahmen geregelt sein. Andernfalls müsste man vor den Lebenden mehr Angst als vor den Toten haben. Am Beginn jeder Norm steht die Definition. Heißt: Bevor man regelt wie man mit Zombies zu verfahren hat, sollte man festlegen was denn genau ein Zombie ist. Hier ergeben sich naturgemäß gewaltige Abgrenzungsprobleme. Sie sind soeben gebissen worden und das Furchtbare ist nun unabwendbar. Sind Sie schon nach dem Biss ein Zombie, nach dem Ableben oder erst nach der Reanimation? Wann darf ich Ihnen legal den Schädel spalten? Muss ich warten bis Sie reanimiert sind. Wenn ich Ihnen in den Phasen davor den Schädel spalte bin ich dann ein Leichenschänder oder gar ein Mörder?

 

 

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Game of thrones – Zombies mal ganz anders

Eigentlich bin ich ja nicht so der Fantasy-Fan. Aber die Serie ist mal richtig gelungen. Die Fickerei nervt ein bisschen, aber sonst echte gute Arbeit. Besonders gelungen fand ich die Adaption des Zombiethemas. Wiedergänger, mal ganz anders. Bin gespannt ob es in Staffel drei und vier mehr zu dem Thema gibt. Nach the walking dead definitiv im Moment meine Lieblingsserie.

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World War Z

Das Buch gehört zur Standardlektüre in unserem Haushalt. Der Film war eine Enttäuschung. Lieber Brad, bei dem Aufwand hätte ich wirklich mehr erwartet. Der erste Kinofilm für mich seit Jahren und dann kommst Du mit zähneklappernden Untoten um die Ecke, die zehn Meter hoch springen können und Türme bilden wie Wanderameisen. Der Sache hast Du damit nicht gedient.

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Jetzt täts grad nicht passen

Mich deucht der Frühling naht. Jetzt bitte keine Apokalypse. Ich habe so viel im Garten zu tun und der Duft von Krokussen passt nicht zum verwesenden Odem dem Todes.

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Der Bürgermeister

Heute morgen habe ich den Bürgermeister von unserem Kuhkaff kennengelernt. Ein Großstädter kann sich das kaum vorstellen, aber bei uns lauert der Bürgermeister noch persönlich hinter der Hecke um Parksünder zu maßregeln. Offenbar scheinen die Amtsgeschäfte so gut zu laufen, dass mal wieder Zeit war Bürgernähe zu suchen.

Die ganze Gemeinde hat nicht eine Absicherung gegen Zombies macht sich aber Gedanken über Halteverbote.

Verkehrte Welt.

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Another day in paradise

Das war heute mal wieder ein super Tag. Den halben Tag verbringe ich damit einen Fehler auszubügeln, den ich im Dezember im Vollbrass gemacht haben und sich jetzt rächt. Ich schwöre euch, überweist niemals Geld in Vorkasse an Typen mit seltsamen Nicknames. Allerdings stellt man dann auch nicht fest wie klein die Welt ist. Der Typ der mich über den Tisch ziehen wollte ist ein branchenbekannter Loser, der die Masche schon eine ganze Zeit durchzieht und damit scheinbar durchkommt.

Der kriegt auf jeden Fall nicht meine Notfallnummer und auch keinen Evakuierungsplan. Meistens bringt es mir schon eine gewisse Befriedigung mir die Delinquenten zombifiziert vorzustellen. Das ist irgendwie wie Rosenkranz beten.

Falls es jemanden interessiert: Das beste an meinem Tag heute war, dass er gleich vorbei ist. Jetzt lecker Kölsch trinken, durchatmen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Übrigens haben mir unverhofft ein paar gute Geister bei der Lösung meines Problems beigestanden. Engel, Trixi und Boris dürfen bei mir im LeoII mitfahren, wenn es soweit ist.

 

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Übernatürliche Selektion durch Latte Macchiato

Wie bereits erwähnt waren wir im Urlaub. Da ist man üblicherweise bester Laune und eher schwer aus der Ruhe zu bringen. Im täglichen Trott, vor allem auf der Arbeit entgehen einem die elementaren Dinge des Lebens manchmal. Gelegentlich zum Glück muss ich sagen. Als Führungskraft wird man ja schon mit menschlichen Abgründen in einem Umfang konfrontiert, der einen an der Vernunftbegabung unserer gesamten Spezies zweifeln lässt. Im Urlaub komplettiert sich dieses Bild gelegentlich noch.

Wir sitzen in einem Restaurant mit Sack und Back und tafeln wie die Fürsten unterhalten und blendend und verbringen einen echt tollen Abend mit Tapas und Co. Im gleichen Restaurant sitzen zwei Pärchen. Ein Paar Italiener, die während unserer gesamten Tapasession telefonieren. Erst der eine, dann die andere und so weiter. Dann ein attraktives deutsches Pärchen, dass anstelle des Austauschs von Sauereien permanent auf Ihre Smartphones glotzt und Nachrichten an mir unbekannte Empfänger verfasst. Während zweier Stunden aber kaum drei Sätze wechselt. Zum Abschluss trank der junge Deutsche eine Latte Macchiato. Generell sollten Männer Getränke meiden, die fehlerhafte Rückschlüsse auf deren sexuelle Orientierung zulassen. Viel wichtiger ist mir aber die hochgradig ekelhafte Unsitte das diese verschissenen Kretins das köstliche Bohnengetränk nicht trinken sondern löffeln wie einen Becher Schokopudding. L Ö F F E L N? Da könnte ich glatt kotzen und dem jungen Mann erst seinen Latte Macchiato quer in den Hals schieben um ein Treffen mit seinem Smartphone zu ermöglichen, dass aus der anderen Richtung entgegenkommt.

Das muss aufhören. Vielleicht ist die Apokalypse die Rettung. Da es für solche Vollidioten leider keinen ausreichenden Selektionsdruck mehr gibt, muss ein wenig Druck erzeugt werden. Weder auf der Seite der Vermehrung noch auf der Seite Elimination scheint gestörtes Verhalten in unserer Gesellschaft selektiv von Nachteil zu sein. Unsere untoten Mitbürger könnten daran einiges ändern. Zum einen scheinen mir in einem härteren Umfeld Latte-Löffler grundsätzlich eher Futter als Partner zu sein, zum anderen ist die Diskussion obsolet da es weder Latte noch Handys geben dürfte und das für sehr lange Zeit.

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